Multimedia leicht gemacht: Vuvox

Die musizierenden Jungs in Cazucá bei Bogotá hatte ich ja schon mit der Flip-Kamera vorgestellt. Dass Video nicht das Gleiche ist wie die Kombination Foto und Audio will ich anhand meines kleinen Vuvox-Experiment illustrieren. Dafür habe ich ein paar Fotos meines Besuchs in Cazucá zusammengestellt, ein kurzes MP3 eines der Stücke der Jungs geschnitten und alles dann bei Vuvox hochgeladen. Bislang hatte ich Slideshows immer mit Soundslides gemacht. Es geht auch ganz gut mit Vuvox. Was mir an Vuvox gefällt ist, dass man ganz einfach Collagen machen, Bilder wie an einer Wäschenleine aufreihen kann. Vuvox bietet aber noch viel mehr: man kann in Fotos so genannte Hot-Spots einfügen, über die Bilder, Ton, Videos oder Fotos verlinkt werden können. Hier muss man jedoch Maß halten, sonst wird es unübersichtlich. Hier zwei Experimente, eines von der Zeit und eines von der Washington Post, die zeigen, was man sonst noch mit Vuvox machen kann. Interessante Beispiele hat auch Paul Bradshaw in seinem Blog zusammengestellt. Ich denke, dass Vuvox in bestimmten Fällen sogar eine Alternative für Soundslides sein kann, auch wenn der Audioplayer nicht gerade der Hit ist und man die Synchronisierung von Bildern und Ton nicht so steuern kann wie bei Soundslides. Auf jeden Fall ist es ein schönes Spielzeug, um kleine flash-animierte Specials zu machen, ohne selbst Flash-Programmierer zu sein. Nachteil ist: Die “Werke” können nicht auf einem eigenen Server gehostet werden, sondern bleiben bei Vuvox.

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